RLD
26.04.2008, 13:08
(ar) Die Landesmedienanstalten haben das Ende einer öffentlich-rechtlichen Blockade bei der Frequenzvergabe für die mobile Handy-TV-Plattform von Mobile 3.0 begrüßt.
Durch Interventionen von ARD und ZDF sei es zu Verzögerungen im Zuweisungsverfahren gekommen, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) am Donnerstagabend mit. Inzwischen hätten beide Sender signalisiert, dass ihre Irritationen, in welchem Umfang ARD und ZDF in Zukunft die mobile Plattform mit ihren Programmen nutzen können, befriedigend ausgeräumt worden seien.
Gleichstellung von Privaten und Öffentlich-Rechtlichen
Der Vorsitzende der Konferenz, Thomas Langheinrich, betonte, man habe von Anfang an sicher gestellt, dass ARD und ZDF im Rahmen des geplanten DVB-H-Pilotprojektes, das zur Fußball-EM im Juni anlaufen soll, verpflichtet über die Plattform verbreitet würden. Dazu gehöre auch, dass beide Sendeanstalten bei der Datenratenverteilung im statistischen Multiplex nicht schlechter als die anderen Programmveranstalter behandelt werden dürften.
Trotz ihrer vertraglichen Vereinbarungen mit Mobile 3.0 hatten ARD und ZDF Befürchtungen gegenüber den Staatskanzleien geäußert, in Zukunft im Falle eines möglichen Kapazitätsausbaus auf der Handy-Plattform nicht angemessen programmlich beteiligt zu werden.
Ball an Mobile 3.0 zurückgespielt
Die Landesmedienanstalten hätten auf ihrer Ebene im Hinblick auf Gremienbeteiligung und Beschlussfassung alles getan, um den Start des Projektes wie besprochen und geplant zu ermöglichen. Es liege jetzt an Mobile 3.0, die Verhandlungen mit Vermarktern und Sendenetzbetreibern zügig zu Ende zu führen, damit DVB-H starten könne, sagte Langheinrich.
Als unbedenklich stufte die Direktorenkonferenz die Übernahme aller Gesellschaftsanteile der MFD GmbH durch MIH Germany B.V. (Naspers) ein. Die MFD GmbH hält 55 Prozent am Plattformbetreiber Mobile 3.0, die restlichen 45 Prozent entfallen auf das Konsortium um die Neva Media GmbH, an der auch die Medienkonzerne Hubert Burda und Holtzbrinck beteiligt sind.
Quelle: SAT + KABEL
Durch Interventionen von ARD und ZDF sei es zu Verzögerungen im Zuweisungsverfahren gekommen, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) am Donnerstagabend mit. Inzwischen hätten beide Sender signalisiert, dass ihre Irritationen, in welchem Umfang ARD und ZDF in Zukunft die mobile Plattform mit ihren Programmen nutzen können, befriedigend ausgeräumt worden seien.
Gleichstellung von Privaten und Öffentlich-Rechtlichen
Der Vorsitzende der Konferenz, Thomas Langheinrich, betonte, man habe von Anfang an sicher gestellt, dass ARD und ZDF im Rahmen des geplanten DVB-H-Pilotprojektes, das zur Fußball-EM im Juni anlaufen soll, verpflichtet über die Plattform verbreitet würden. Dazu gehöre auch, dass beide Sendeanstalten bei der Datenratenverteilung im statistischen Multiplex nicht schlechter als die anderen Programmveranstalter behandelt werden dürften.
Trotz ihrer vertraglichen Vereinbarungen mit Mobile 3.0 hatten ARD und ZDF Befürchtungen gegenüber den Staatskanzleien geäußert, in Zukunft im Falle eines möglichen Kapazitätsausbaus auf der Handy-Plattform nicht angemessen programmlich beteiligt zu werden.
Ball an Mobile 3.0 zurückgespielt
Die Landesmedienanstalten hätten auf ihrer Ebene im Hinblick auf Gremienbeteiligung und Beschlussfassung alles getan, um den Start des Projektes wie besprochen und geplant zu ermöglichen. Es liege jetzt an Mobile 3.0, die Verhandlungen mit Vermarktern und Sendenetzbetreibern zügig zu Ende zu führen, damit DVB-H starten könne, sagte Langheinrich.
Als unbedenklich stufte die Direktorenkonferenz die Übernahme aller Gesellschaftsanteile der MFD GmbH durch MIH Germany B.V. (Naspers) ein. Die MFD GmbH hält 55 Prozent am Plattformbetreiber Mobile 3.0, die restlichen 45 Prozent entfallen auf das Konsortium um die Neva Media GmbH, an der auch die Medienkonzerne Hubert Burda und Holtzbrinck beteiligt sind.
Quelle: SAT + KABEL