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26.04.2008, 13:07
(dpa) Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat in seinem dritten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stagnierte. Im Vorjahr hatten allerdings Sondereffekte durch das neue Betriebssystem Windows Vista die Erlöse nach oben getrieben. Für das im Juli startende nächste Geschäftsjahr versprach der Konzern am Donnerstagabend ein kräftiges Gewinnplus. Microsoft steckt mitten in einem Übernahmekampf um den Internet- Konzern Yahoo!, der sich bislang gegen den Kauf wehrt. Forderungen nach einer höheren Offerte beruhten auf "unrealistischen Erwartungen" von Yahoo!, sagte Microsoft-Finanzchef Chris Liddell am Donnerstagabend in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Der Wert von Yahoo! steige nicht, sondern sinke im Gegenteil derzeit. Sollte bis zu diesem Wochenende keine Einigung mit dem Management über einen Kauf gelingen, werde sich Microsoft mit seinem Angebot entweder direkt an die Yahoo!-Aktionäre wenden oder die Offerte zurückziehen. Anfang nächster Woche werde der Konzern über sein weiteres Vorgehen informieren, sagte Liddell.
Überschuss sinkt
Der Überschuss von Microsoft sank im Ende März abgelaufenen dritten Geschäftsquartal um rund 11 Prozent auf 4,39 Milliarden US-Dollar (2,80 Milliarden Euro). Bereinigt um den Windows-Vista-Effekt stieg der Gewinn je Aktie um 14 Prozent. Der Umsatz lag nur leicht höher bei 14,45 Milliarden US-Dollar, teilte Microsoft nach US-Börsenschluss in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit. Experten hatten allerdings einen noch stärkeren Gewinnrückgang erwartet. Die Aktie kam nachbörslich deutlich unter Druck. Ein möglicher Grund: Das für das laufende Quartal in Aussicht gestellte Gewinnwachstum enttäuschte Anleger.
Microsoft will zur Steigerung seines Online-Geschäfts den Rivalen Yahoo! für ursprünglich knapp 45 Milliarden US-Dollar (28 Milliarden Euro) übernehmen. Gemeinsam mit Yahoo! will der Softwareriese die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo! ist der Preis bislang zu niedrig, schließt aber eine Übernahme nicht generell aus. Zum Wochenende endet ein Ultimatum Microsofts für eine Einigung auf eine Übernahme.
Gesamtumsatz von 68 Milliarden US-Dollar angepeilt
Für das Ende Juni auslaufende vierte Geschäftsquartal erwartet Microsoft einen Umsatz zwischen 15,5 und 15,8 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie soll bei 0,45 bis 0,48 US-Dollar liegen. Im folgenden Geschäftsjahr 2009 soll der Gesamtumsatz 66,9 bis 68 Milliarden US-Dollar betragen bei einem Gewinn je Aktie von 2,13 bis 2,19 US-Dollar.
Quelle: SAT + KABEL
Überschuss sinkt
Der Überschuss von Microsoft sank im Ende März abgelaufenen dritten Geschäftsquartal um rund 11 Prozent auf 4,39 Milliarden US-Dollar (2,80 Milliarden Euro). Bereinigt um den Windows-Vista-Effekt stieg der Gewinn je Aktie um 14 Prozent. Der Umsatz lag nur leicht höher bei 14,45 Milliarden US-Dollar, teilte Microsoft nach US-Börsenschluss in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit. Experten hatten allerdings einen noch stärkeren Gewinnrückgang erwartet. Die Aktie kam nachbörslich deutlich unter Druck. Ein möglicher Grund: Das für das laufende Quartal in Aussicht gestellte Gewinnwachstum enttäuschte Anleger.
Microsoft will zur Steigerung seines Online-Geschäfts den Rivalen Yahoo! für ursprünglich knapp 45 Milliarden US-Dollar (28 Milliarden Euro) übernehmen. Gemeinsam mit Yahoo! will der Softwareriese die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo! ist der Preis bislang zu niedrig, schließt aber eine Übernahme nicht generell aus. Zum Wochenende endet ein Ultimatum Microsofts für eine Einigung auf eine Übernahme.
Gesamtumsatz von 68 Milliarden US-Dollar angepeilt
Für das Ende Juni auslaufende vierte Geschäftsquartal erwartet Microsoft einen Umsatz zwischen 15,5 und 15,8 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie soll bei 0,45 bis 0,48 US-Dollar liegen. Im folgenden Geschäftsjahr 2009 soll der Gesamtumsatz 66,9 bis 68 Milliarden US-Dollar betragen bei einem Gewinn je Aktie von 2,13 bis 2,19 US-Dollar.
Quelle: SAT + KABEL