RLD
24.04.2008, 20:29
(red) Für seinem Einstieg ins HDTV-Segment wählte der Rosenheimer Digital-Spezialist Kathrein den Weg des geringsten Widerstands und lieferte mit dem UFS-901 einen baugleichen Klon des von Pace entwickelten MPEG4/H.264-Receivers DS810KP ab.
Mit kompliziertem Menühandling, spartanischem Funktionsumfang und Einschränkungen durch die Premiere-Zertifizierung machte sich das Gerät nicht nur Freunde. Folgerichtig setzt der Nachfolger UFS-910 auf mehr Eigenständigkeit: Optik, Software und Fernbedienung orientieren sich an Kathrein-Eigengewächsen wie der SAT+KABEL-Festplattenreferenz UFS-821. Als Technologiepartner sitzt einmal mehr die koreanische Marusys im Boot. Das Resultat ist – soviel sei vorweggenommen – die bislang überzeugendste Settop-Box für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen.
Die Ausstattung
Beim wertigen Metallgehäuse hat der Hersteller fast alles richtig gemacht: Menütasten und das praktische Jog-Wheel gestatten eine nahezu vollständige Steuerung am Gerät. Das Problem, dass sich nur per Fernbedienung zwischen Menüpunkten wechseln lässt, soll in Kürze ein Update beheben. Über die zwei CI-Einschübe kann mit alternativen Conditional-Access-Lösungen wie OmegaCAM (s. Praxis-Special ab S. 71) aktuell Premiere-HD entschlüsselt werden. Das 16-stellige, in der Helligkeit regelbare Klartext-Display bringt die beim Technisat Digicorder liebgewonnene Eigenschaft mit, per Laufschrift Inhaltsangaben von Sendungen durchzu scrollen. Großes Potenzial offenbart der Blick auf die Anschlüsse: Insgesamt drei USB-2.0-Ports könnten den UFS-910 per angekündigtem Firmware-Update zum digitalen Festplatten-Recorder umfunktionieren. Für die brachliegende LAN-Schnittstelle haben die Marusys-Entwickler ebenfalls große Pläne. Beinahe selbstredend, dass mit analogen FBAS-, Y/C-, RGBs- und YUV-Komponentensignalen und digitaler HDMI-Ausgabe in den Modi 576p, 720p und 1080i alle gängigen Optionen für die Bildwiedergabe an Bord sind. Ton wandert wahlweise per optischem S/PDIF oder HDMI zu Boxen oder Verstärker. Dafür kann zwischen dekodiertem PCM oder Dolby Digital 5.1 als Format gewählt werden. An die in 10-ms-Schritten regelbare Tonverzögerung, die Assynchronitäten beim Zusammenspiel mit Plasmas oder Beamern behebt, wurde ebenfalls gedacht.
Plug & Watch
Bestnoten verdient sich die Inbetriebnahme. Nach lediglich fünf Schritten sind alle Einstellungen zu Sprache, Bild, Ton und Antennensystem getätigt. Einen Suchlauf kann man sich dank über Satellit ständig aktualisierter Programmlisten sparen. Statt halbherzig gepflegter Rumpfdaten sind mehrere hundert Kanäle sinnvoll vorsortiert. Wie es sich für einen HDTV-Receiver gehört, finden sich Anixe-HD und die hochauflösenden Varianten von ProSieben und Sat.1 auf den vorderen Positionen. Die Sorgfalt macht selbst vor insgesamt acht Favoritenlisten, u.a. für Premiere und Arena, sowie dem Radiobereich nicht halt. Dank dieser Vorkehrungen ist der UFS-910 binnen einer Minute empfangsbereit.
Ausstattungsseitig vermissten wir schmerzlich einen Sleep-Timer zur zeitgesteuerten Abschaltung und vor allem fortgeschrittene DiSEqC-Optionen zur Bedienung von Antennenmotoren. Dafür wird das Kathrein-eigene Einkabel-System unterstützt. Der interne Videotext-Decoder, im Gegensatz zu einigen Konkurrenten im HDMI-Modus tadellos, puffert zwar einzelne Seiten, benötigt aber häufig mehrere Sekunden für den Aufruf von Texttafeln. Dafür unterstützt die Box mit der seit Mai verfügbaren Software 1.02 die Wahl von Unterkanälen („Multifeed“) über die gelbe Optionstaste der Fernbedienung. Seit diesem Release lässt sich zudem für die Darstellung von 4:3-Inhalten auf Breitbild-Displays im HDMI-Modus zwischen gestrecktem Vollbild, aufgezoomten Pan&Scan oder zentriertem Originalformat („Pillarbox“) wählen.
Der Programmführer
Einen kleinen Rückschritt gegenüber dem UFS-821 scheint auf den ersten Blick der integrierte Programmführer vollzogen zu haben. Kathrein nutzt nicht länger die Daten des „tvtv“-Premium-EPGs, sondern eine eigenentwickelte Komfortlösung. Mit 7-Tage-Vorschau, mehreren Darstellungsarten und einer recht zuverlässig arbeitenden Sortierung nach Genres wie Spielfilme, Serien, Sport Kinder, Unterhaltung und Nachrichten lässt diese wenig Wünsche offen. Die Volltext-Suche für beliebige Stichwörter oder Schauspielernamen arbeitet schnell und ist dank Einlesen von EPG-Updates im Standby-Betrieb (Stromverbrauch: 7 Watt) ohne Wartezeit über sämtliche Sender hinweg einsetzbar. Dass die Box mittelfristig für den Einsatz als Festplatten-Archivar konzipiert ist, untermauern der überaus praktische Serientimer, der weitere Ausstrahlungstermine automatisch aufspürt, sowie frei programmierbare Kombinationen von Ausstrahlungstagen – etwa montags, mittwochs und samstags.
Kristallklares HDTV
Bereits über die analogen Ausgänge liefert der UFS-910 ein erfreulich sauber durchgezeichnetes, kontrastreiches Bild., wobei z.B. Anixe-HD-Spielfilme wegen des aktivierten HDCP-Kopierschutzes auf PAL-Auflösung zwangskastriert werden, was als verbraucherunfreundliche Hürde allerdings nicht Kathrein anzulasten ist. Schier überwältigend ist die Performance im digitalen HDMI-Modus – scharfe, aber nicht im geringsten zum Ausfasern oder Perlschnüren neigende Konturen erzeugen bei entsprechend hochwertigem Quellmaterial echtes 3D-Feeling. Selbst unmittelbar vor dem Display positioniert, sind Flimmern oder Darstellungsfehler in deckenden Farbflächen nicht auszumachen. Schrifteinblendungen beim HDTV- Demokanal von SES Astra sind gänzlich frei von Saumkanten oder Treppcheneffekten, wie wir sie im Ansatz noch bei Homecast und Humax ausmachen konnten. Selbst bei auf 1080i hochskalierten PAL-Signalen macht der Kathrein eine sehr gute Figur. Ohne Abstriche hat sich die Box das Prädikat „Bildreferenz“ in der HDTV-Geräteklasse verdient – bessere Bilder liefert aktuell keiner der Mitbewerber.
Beim Ton erzielten wir beste und, wie bei digitaler Übermittlung kaum anders zu erwarten, verzerrungsfreie Resultate beim Durchschleifen über das HDMI-Kabel mit aktivierter PCM-Ausgabe. Von der Nutzung der analogen Cinch-Ausgänge ist abzuraten – reproduzierbar trat hier ein störendes Pfeifen im Hintergrund bei einzelnen Dolby-Digital-Sendern auf. Für den Einsatz ohne zwischengeschalteten HiFi-Receiver sollte man hier vor dem Kauf beim Händler probehören bzw. auf eine Behebung des Problems warten. Den Entwicklern ist bekannt, dass Handlungsbedarf besteht.
Temposünder
So schnell die Settop-Box bei der Menünavigation ist, so viel Zeit lässt sie sich beim Hochfahren: Beinahe eine halbe Minute verstreicht bis zur Betriebsbereitschaft. Ungleich ärgerlicher ist diese leichte Tendenz zur Trägheit beim Wechsel des Programms. Gestoppte 3,1 Sekunden verstreichen beim Umschalten auf einen HDTV-Kanal, bis wieder Ton aus den Boxen schallt – das Bild erscheint bereits knapp eine Sekunde früher. Auch bei PAL- und NTSC-Sendern liegen die Wartezeiten mit gut zwei Sekunden dicht unterhalb der Schmerzgrenze. Da im Gegenzug das Optimum an Qualität aus den Satellitensignalen herausgekitzelt wird, dürften die meisten Anwender dieses Manko verschmerzen.
Besondere Aufmerksamkeit ist beim automatischen Abscannen der Satellitenpositionen 23,5 Grad Ost und 28,2 Grad Ost (BBC-HD) gefragt. Hier muss der in der Software voreingestellte LNB-Typ „Wideband“ zwingend auf „Universal“ umgestellt werden. Andernfalls kommt es, wie bei den Tests der SAT+KABEL mehrfach geschehen, zwangsläufig zu Abstürzen der Box.
FAZIT - Purer HDTV-Luxus
Der kommende Technisat Digicorder HD S2, der sich einen Schlagabtausch mit dem Kathrein UFS-910 liefern sollte, schaffte es wegen einer Terminverschiebung nicht mehr in das Testlabor der SAT+KABEL. Der Kathrein nutzte seine Chance, sich im Alleingang als derzeit beste HDTV-Box zu empfehlen. Dank fairem Preis und der angekündigten LAN- und USB-Erweiterungen profitieren selbst Zuschauer, bei denen aktuell noch kein „HD-ready“-Display im Wohnzimmer steht. Ein Glücksfall, bei dem überzeugende innere Werte und komfortable Bedienung aufeinandertreffen.
VORTEILE
+ tolles HD/SD-Bild
+ HDD-Nachrüstung
+ LAN
+ vorprogrammiert
+ Komfort-EPG
NACHTEILE
- fehlende DiSEqC-Optionen
- keine Sleep-Timer
- träges Zappen
- teure Hotline
Quelle: SAT + KABEL
Mit kompliziertem Menühandling, spartanischem Funktionsumfang und Einschränkungen durch die Premiere-Zertifizierung machte sich das Gerät nicht nur Freunde. Folgerichtig setzt der Nachfolger UFS-910 auf mehr Eigenständigkeit: Optik, Software und Fernbedienung orientieren sich an Kathrein-Eigengewächsen wie der SAT+KABEL-Festplattenreferenz UFS-821. Als Technologiepartner sitzt einmal mehr die koreanische Marusys im Boot. Das Resultat ist – soviel sei vorweggenommen – die bislang überzeugendste Settop-Box für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen.
Die Ausstattung
Beim wertigen Metallgehäuse hat der Hersteller fast alles richtig gemacht: Menütasten und das praktische Jog-Wheel gestatten eine nahezu vollständige Steuerung am Gerät. Das Problem, dass sich nur per Fernbedienung zwischen Menüpunkten wechseln lässt, soll in Kürze ein Update beheben. Über die zwei CI-Einschübe kann mit alternativen Conditional-Access-Lösungen wie OmegaCAM (s. Praxis-Special ab S. 71) aktuell Premiere-HD entschlüsselt werden. Das 16-stellige, in der Helligkeit regelbare Klartext-Display bringt die beim Technisat Digicorder liebgewonnene Eigenschaft mit, per Laufschrift Inhaltsangaben von Sendungen durchzu scrollen. Großes Potenzial offenbart der Blick auf die Anschlüsse: Insgesamt drei USB-2.0-Ports könnten den UFS-910 per angekündigtem Firmware-Update zum digitalen Festplatten-Recorder umfunktionieren. Für die brachliegende LAN-Schnittstelle haben die Marusys-Entwickler ebenfalls große Pläne. Beinahe selbstredend, dass mit analogen FBAS-, Y/C-, RGBs- und YUV-Komponentensignalen und digitaler HDMI-Ausgabe in den Modi 576p, 720p und 1080i alle gängigen Optionen für die Bildwiedergabe an Bord sind. Ton wandert wahlweise per optischem S/PDIF oder HDMI zu Boxen oder Verstärker. Dafür kann zwischen dekodiertem PCM oder Dolby Digital 5.1 als Format gewählt werden. An die in 10-ms-Schritten regelbare Tonverzögerung, die Assynchronitäten beim Zusammenspiel mit Plasmas oder Beamern behebt, wurde ebenfalls gedacht.
Plug & Watch
Bestnoten verdient sich die Inbetriebnahme. Nach lediglich fünf Schritten sind alle Einstellungen zu Sprache, Bild, Ton und Antennensystem getätigt. Einen Suchlauf kann man sich dank über Satellit ständig aktualisierter Programmlisten sparen. Statt halbherzig gepflegter Rumpfdaten sind mehrere hundert Kanäle sinnvoll vorsortiert. Wie es sich für einen HDTV-Receiver gehört, finden sich Anixe-HD und die hochauflösenden Varianten von ProSieben und Sat.1 auf den vorderen Positionen. Die Sorgfalt macht selbst vor insgesamt acht Favoritenlisten, u.a. für Premiere und Arena, sowie dem Radiobereich nicht halt. Dank dieser Vorkehrungen ist der UFS-910 binnen einer Minute empfangsbereit.
Ausstattungsseitig vermissten wir schmerzlich einen Sleep-Timer zur zeitgesteuerten Abschaltung und vor allem fortgeschrittene DiSEqC-Optionen zur Bedienung von Antennenmotoren. Dafür wird das Kathrein-eigene Einkabel-System unterstützt. Der interne Videotext-Decoder, im Gegensatz zu einigen Konkurrenten im HDMI-Modus tadellos, puffert zwar einzelne Seiten, benötigt aber häufig mehrere Sekunden für den Aufruf von Texttafeln. Dafür unterstützt die Box mit der seit Mai verfügbaren Software 1.02 die Wahl von Unterkanälen („Multifeed“) über die gelbe Optionstaste der Fernbedienung. Seit diesem Release lässt sich zudem für die Darstellung von 4:3-Inhalten auf Breitbild-Displays im HDMI-Modus zwischen gestrecktem Vollbild, aufgezoomten Pan&Scan oder zentriertem Originalformat („Pillarbox“) wählen.
Der Programmführer
Einen kleinen Rückschritt gegenüber dem UFS-821 scheint auf den ersten Blick der integrierte Programmführer vollzogen zu haben. Kathrein nutzt nicht länger die Daten des „tvtv“-Premium-EPGs, sondern eine eigenentwickelte Komfortlösung. Mit 7-Tage-Vorschau, mehreren Darstellungsarten und einer recht zuverlässig arbeitenden Sortierung nach Genres wie Spielfilme, Serien, Sport Kinder, Unterhaltung und Nachrichten lässt diese wenig Wünsche offen. Die Volltext-Suche für beliebige Stichwörter oder Schauspielernamen arbeitet schnell und ist dank Einlesen von EPG-Updates im Standby-Betrieb (Stromverbrauch: 7 Watt) ohne Wartezeit über sämtliche Sender hinweg einsetzbar. Dass die Box mittelfristig für den Einsatz als Festplatten-Archivar konzipiert ist, untermauern der überaus praktische Serientimer, der weitere Ausstrahlungstermine automatisch aufspürt, sowie frei programmierbare Kombinationen von Ausstrahlungstagen – etwa montags, mittwochs und samstags.
Kristallklares HDTV
Bereits über die analogen Ausgänge liefert der UFS-910 ein erfreulich sauber durchgezeichnetes, kontrastreiches Bild., wobei z.B. Anixe-HD-Spielfilme wegen des aktivierten HDCP-Kopierschutzes auf PAL-Auflösung zwangskastriert werden, was als verbraucherunfreundliche Hürde allerdings nicht Kathrein anzulasten ist. Schier überwältigend ist die Performance im digitalen HDMI-Modus – scharfe, aber nicht im geringsten zum Ausfasern oder Perlschnüren neigende Konturen erzeugen bei entsprechend hochwertigem Quellmaterial echtes 3D-Feeling. Selbst unmittelbar vor dem Display positioniert, sind Flimmern oder Darstellungsfehler in deckenden Farbflächen nicht auszumachen. Schrifteinblendungen beim HDTV- Demokanal von SES Astra sind gänzlich frei von Saumkanten oder Treppcheneffekten, wie wir sie im Ansatz noch bei Homecast und Humax ausmachen konnten. Selbst bei auf 1080i hochskalierten PAL-Signalen macht der Kathrein eine sehr gute Figur. Ohne Abstriche hat sich die Box das Prädikat „Bildreferenz“ in der HDTV-Geräteklasse verdient – bessere Bilder liefert aktuell keiner der Mitbewerber.
Beim Ton erzielten wir beste und, wie bei digitaler Übermittlung kaum anders zu erwarten, verzerrungsfreie Resultate beim Durchschleifen über das HDMI-Kabel mit aktivierter PCM-Ausgabe. Von der Nutzung der analogen Cinch-Ausgänge ist abzuraten – reproduzierbar trat hier ein störendes Pfeifen im Hintergrund bei einzelnen Dolby-Digital-Sendern auf. Für den Einsatz ohne zwischengeschalteten HiFi-Receiver sollte man hier vor dem Kauf beim Händler probehören bzw. auf eine Behebung des Problems warten. Den Entwicklern ist bekannt, dass Handlungsbedarf besteht.
Temposünder
So schnell die Settop-Box bei der Menünavigation ist, so viel Zeit lässt sie sich beim Hochfahren: Beinahe eine halbe Minute verstreicht bis zur Betriebsbereitschaft. Ungleich ärgerlicher ist diese leichte Tendenz zur Trägheit beim Wechsel des Programms. Gestoppte 3,1 Sekunden verstreichen beim Umschalten auf einen HDTV-Kanal, bis wieder Ton aus den Boxen schallt – das Bild erscheint bereits knapp eine Sekunde früher. Auch bei PAL- und NTSC-Sendern liegen die Wartezeiten mit gut zwei Sekunden dicht unterhalb der Schmerzgrenze. Da im Gegenzug das Optimum an Qualität aus den Satellitensignalen herausgekitzelt wird, dürften die meisten Anwender dieses Manko verschmerzen.
Besondere Aufmerksamkeit ist beim automatischen Abscannen der Satellitenpositionen 23,5 Grad Ost und 28,2 Grad Ost (BBC-HD) gefragt. Hier muss der in der Software voreingestellte LNB-Typ „Wideband“ zwingend auf „Universal“ umgestellt werden. Andernfalls kommt es, wie bei den Tests der SAT+KABEL mehrfach geschehen, zwangsläufig zu Abstürzen der Box.
FAZIT - Purer HDTV-Luxus
Der kommende Technisat Digicorder HD S2, der sich einen Schlagabtausch mit dem Kathrein UFS-910 liefern sollte, schaffte es wegen einer Terminverschiebung nicht mehr in das Testlabor der SAT+KABEL. Der Kathrein nutzte seine Chance, sich im Alleingang als derzeit beste HDTV-Box zu empfehlen. Dank fairem Preis und der angekündigten LAN- und USB-Erweiterungen profitieren selbst Zuschauer, bei denen aktuell noch kein „HD-ready“-Display im Wohnzimmer steht. Ein Glücksfall, bei dem überzeugende innere Werte und komfortable Bedienung aufeinandertreffen.
VORTEILE
+ tolles HD/SD-Bild
+ HDD-Nachrüstung
+ LAN
+ vorprogrammiert
+ Komfort-EPG
NACHTEILE
- fehlende DiSEqC-Optionen
- keine Sleep-Timer
- träges Zappen
- teure Hotline
Quelle: SAT + KABEL